Landesgruppentreffen vom 6. – 8.3.2026 in Kiel

Landesgruppe Nord

Hoch im Norden an der Ostsee saßen wir in den Räumen der Zimmerei Martin Klein zusammen. Am Freitag sahen wir in Bildern und den Beschreibungen von Christian Zoch, wie renovierungsbedürftig, weitläufig und nutzbar sein großer Hof in Oberohe in der Heide ist. Das Gelände und die Gebäude wollen wir uns bei unserem nächsten Landesgruppentreffen am 14. Juni 2026 in natura ansehen. Das wird spannend. Dann können wir uns auch besser vorstellen, ob und wie wir dieses Anwesen für unsere Landesgruppe oder unseren bundesweiten Verein nutzen können. Am Sonnabend Vormittag wurde uns das Software-Programm der Firma plancraft vorgestellt. Das fand großes Interesse. Bei unserer anschließenden Besprechung haben wir den Zuschuss für die Bibliothek und eine Regelung zum Fahrtkostenzuschuss für die Teilnahme an Landesgruppentreffen beschlossen. Wir sind nun einige Mitglieder mehr geworden, was uns sehr freut. Für diese wollen wir einen Einleger für die Mitgliederverzeichnisse drucken lassen. Eine weitere Idee ist, einen QR-Code für unsere vorhandenen Rollaufsteller anfertigen zu lassen und dann aufzukleben. Wichtig ist uns, dass alle Landesgruppen die gleiche Farbe, Aufmachung und Schrift haben. Wir sprechen auch über die Zeitschrift, die Denkmalmesse mit der Standbetreuung und die Bibliothek. Mit unseren Neumitgliedern und Gästen kommen immer gute, neue Ideen in die Gruppe. Sonnabend Nachmittag wurden wir durch die Nicolaikirche in Kiel geführt. Der Restaurator Markus Freitag zeigte uns den Flügelaltar und dessen erfolgte Restaurierung. Die schweren Altarflügel haben eine dreidimensionale Schnitzung und stellen diverse Szenen aus der Bibel dar. Nach der Turmbesteigung (die obersten 3 Leitern im Dunklen) durften wir noch den Orgelrestauratoren über die Schulter gucken, wie sie voll elektronisch die Orgel einstellten. Auch zum Austausch der Scheiben im Chorraum und deren Beschaffenheit erfuhren wir interessante Details. Danach gabs im Kieler Hafen eine Stärkung und ich konnte die Fähre Stena Germanica auslaufen sehen, mit der ich als Kind schon nach Norwegen gefahren war. Ein geselliger Abend mit vielen wertvollen Fachgesprächen rundete das Treffen ab. Mit 20 Teilnehmenden war es trotz zum Teil langer Anfahrten ein sehr gut besuchtes Treffen, das unseren Zusammenhalt weiter gestärkt hat.