News Bundesvereinigung


Termin und Programm des Bundestreffen Restaurator im Handwerk e.V.

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin
1. November – 3. November 2019
20 Jahre Restaurator im Handwerk – 10 Jahre Zeitschrift – 30 Jahre Fall der Mauer

 

Es gibt genug Gründe im November nach Berlin zu fahren.
Wir wohnen und tagen im Hotel Park Inn direkt am Alexanderplatz, im höchsten Hotel Berlins mit einer herrlichen Aussicht über die Stadt.

 

Freitag

ca. 14.00 - 16.00 Uhr: Sitzung des Vorstands

ca. 16.30 – 18.30 Uhr: Mitgliederversammlung

ca. 19.30 Uhr: Restauratoren-Abend mit Buffet und Versteigerung im Bebop mit Blick auf die Spree

 

Samstag

10.00 Uhr: Führung durch das Neue Museum - 2007 haben wir uns den Rohbau besichtigt, nun können wir die fertige Arbeit der 7 Betriebe aus unserem Verein ansehen, die an der Restaurierung beteiligt waren.

10.00 Uhr: oder Besichtigung der Deutschen Staatsoper,  Unter den Linden. Hier waren 5 Betriebe aus unserem Verein beteiligt.

10.00 Uhr: oder Berliner Dom - Besichtigung und Vorstellung der Restaurierungsplanung der Gruften mit den Särgen

13.00 Uhr: Currywurst bei Konopke - Berlins bekannteste Imbissbude

14.00 Uhr: Nationalgalerie von Mies v.d. Rohe - Hier laufen zurzeit die Restaurierungsmaßnahmen

 

- bis hierhin sind die Programmpunkte fest -

oder Berliner Unterwelten mit Besuch des Stadtmodells Germania von Albert Speer geplant

oder Besuch und Besichtigung des Olympiageländes von 1936 mit Fahrt auf den Olympiaturm geplant

ab 20.00 Uhr: 3 Kulturprogramme zur Auswahl

-    Friedrichstadtpalast?
-    Philharmonie?
-    Oper?
-    Kabarett?
-    Lesung?
-    Burlesqueshow?

 

Da einige Programmpunkte noch nicht feststehen, werden wir in der kommenden Ausgabe berichten.

 

Pressemitteilung der Leipziger Messe

Abschlussbericht der Europäischen Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung und Stimmen zur diesjährigen Messe.

 

Hier kommen Sie zum Abschlussbericht und den Stimmen zur Messe.

 

 

Stipendium zur Weiterbildung von Denkmalfachkräften im Handwerk

Jeweils 7. Januar - 24. Mai 2019

 

In Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Wiesbaden und der Propstei Johannesberg GmbH schreibt die Heinz-Stillger-Stiftung für 2019 Stipendien für Zertifikatslehrgänge für Handwerksmeister/innen und Handwerksgesellen/innen an der Propstei Johannesberg aus.

 

Weitere Informationen, Voraussetzungen usw. finden Sie hier.

 

 

Neuer Geschäftsführer bei „Restaurator im Handwerk e.V.“

Der Diplom-Betriebswirt (FH) Thomas Büscher ist ab 1. Januar 2018 als Geschäftsführer des Vereins „Restaurator im Handwerk e.V.“ (RiH) tätig und tritt damit die Nachfolge von Frank Sprenger an.

 

Thomas Büscher studierte Wirtschaftswissenschaften an der Fachhochschule Heilbronn. Nach seinem Berufseinstieg als Mittelstandsberater bei der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung wechselte er zur Heinze GmbH, einem Informationsdienstleister in der Bauwirtschaft. Dort war er 21 Jahre, unter anderem als Verkaufsleiter tätig. Bereits seit zehn Jahren arbeitet er nun als selbstständiger Berater und unterstützt mittelständische Unternehmen in Fragen des Marketings und Vertriebs.

 

Zur Denkmalpflege kam er durch die Ausstellungsreihe „WERTE – Werkstätten traditioneller Handwerkskunst“, die er seit 2012 bundesweit veranstaltet. Thomas Büscher bringt durch diese Erfahrungen nicht nur die fachliche Kompetenz im Umgang mit erhaltenswerten Kulturgütern mit, sondern kann ebenso auf ein weit verzweigtes Netzwerk in diesem Bereich zurückgreifen.

 

Diese Kombination wird er zukünftig in den RiH einbringen. Im Vordergrund steht für ihn dabei die Kommunikation zwischen Mitgliedern, Landesgruppen und Vorstand. Er wird sich als aktiver Ansprechpartner einbringen und den Verein in allen Fragen der Vereinsarbeit sowie des Marketings beraten. Die verstärkte Mitgliedergewinnung steht zudem auf seiner Agenda. Thomas Büscher freut sich auf diese vielschichtige Aufgabe und über einen regen internen und externen Austausch.

 

   Zum Profil von Thomas Büscher

 

Online-Datenbank "Handwerksbetriebe für Restaurierung und Denkmalpflege"

Verehrte Mitglieder,

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 10. Oktober wurde die überarbeite  Online-Datenbank "Handwerksbetriebe für Restaurierung und Denkmalpflege" freigeschaltet. Diese bundesweite Datenbank wird vom Fraunhofer Informationszentrum für Raum und Bau (Fraunhofer IRB) in Kooperation mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks und den Handwerkskammern geführt. Die neu gestaltete Datenbank berücksichtigt die Anforderungen der staatlichen Denkmalpflege und von privaten und öffentlichen Auftraggebern an qualifizierte Handwerksbetriebe und wird über ein Netzwerk von Ansprechpartnern bei den Handwerkskammern und -verbänden betreut. Sie ermöglicht die Suche nach Region, Gewerk, Spezialgebieten und Leistungsportfolios und bildet die Fortbildungsaktivität der Betriebe ab. Der Erfahrungsaustausch der am Netz beteiligten Partner findet jährlich auf der „Plattform Handwerkliche Restaurierung und Denkmalpflege“ statt, die auch dazu dient, das Thema weiterzuentwickeln und im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

In die Datenbank können Restauratoren im Handwerk, zertifizierte Fachbetriebe für Denkmalpflege, Absolventen des Baudenkmalpflegekurses in Thiene, Preisträger des Bundespreises für Handwerk in der Denkmalpflege und anderweitig qualifizierte Handwerksbetriebe aufgenommen werden. Die Qualifikationen und Referenzen werden in Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden und anderen Partnern des Handwerks überprüft.

Für den Datenbankeintrag, Unterhalt, Organisation, Betreuung, Anpassung und Bewerbung wird eine Gebühr von derzeit 50 Euro pro Jahr erhoben. Wir hoffen, dass hier mittelfristig ein möglichst vollständiges und flächendeckendes Verzeichnis von qualifizieren Fachbetrieben entsteht und würden uns über den Eintrag  Ihres Unternehmens in dieser Datenbank sehr freuen.

Bei Rückfragen stehe ich gerne zu Ihrer Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Frank Sprenger

Restaurator im Handwerk e.V.

 

c/o Handwerkskammer Koblenz

Betriebsberatung und Wirtschaftsförderung

Zentrum für Restaurierung und Denkmalpflege

Schlossweg 4-6

55756 Herrstein

Tel.: 06785 9731-760, Fax: 06785 9731-769

f.sprenger@restaurator-im-handwerk.de

www.restaurator-im-handwerk.de

Unverantwortlich, gar unmoralisch? Der Streit um die Ethik im Denkmalschutz

Die Anforderungen an Restauratoren sind in den letzten vier Jahrzehnten enorm gewachsen. Sie müssen heute das Denkmal nicht nur in seinem Wert erhalten. Sie müssen es zugleich so ertüchtigen, dass der Brandschutz gewährleistet ist, dass es auch für Behinderte gut erreichbar ist, dass Energieeinsparauflagen erfüllt werden - und sie müssen den unauffälligen Einbau neuer Kommunikationssysteme möglich machen. Rund 80.000 qualifizierte Handwerker wären dazu notwendig, doch nur ein Bruchteil davon steht zur Verfügung. Und viele von ihnen verfügen nicht über das notwendige Werkzeug. Dazu kommt, dass Denkmalschutzbehörden personell und finanziell ausgedünnt werden und die Gesetzgebung in Deutschland unübersichtlich ist. Deshalb, so Kenner der Szene, sind bereits „irreversible Schäden" entstanden, sodass die Frage im Raum steht: „Was ist unverantwortlich, gar unmoralisch?"

Es diskutieren:

Dr. Bernd Euler-Rolle - Fachdirektor des Bundesdenkmalamtes Wien

Dr. Dörthe Jakobs - Dipl. Restauratorin, Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Hermann Klos - Restaurator in Rottweil, Vizepräsident des Vereins „Restaurator im Handwerk“

Gesprächsleitung: Reinhard Hübsch

Hier der Link zum Nachhören

 

Bundesweites Stipendienprogramm "Restaurator im Handwerk"

Der historische Baubestand in Deutschland ist ein einzigartiges kulturelles Erbe und auch ein immenses wirtschaftliches Kapital. Zu seiner Pflege und Erhaltung leistet das Handwerk einen bedeutenden Beitrag. Doch der fach- und sachgerechte Umgang mit denkmalgeschützten Bauten erfordert besondere Fertigkeiten und Kenntnisse, die angesichts der rasanten Veränderungen im modernen Baugeschehen oft weder in der beruflichen Ausbildung noch in den Meisterlehrgängen vermittelt werden oder sogar gänzlich verlorenzugehen drohen.

Das bundesweite Stipendienprogramm zur beruflichen Weiterbildung zum "Restaurator/in im Handwerk" und "Fachhandwerker/in für Restaurierungsarbeiten", welches von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ins Leben gerufen wurde, soll Handwerkern die Chancen geben, dieses besondere Arbeitsfeld in der Denkmalpflege zu erschließen und ihnen berufsbegleitend die Kompetenzen im Umgang mit historischen Materialien und Techniken sowie die Kenntnisse moderner denkmalgeeigneter Methoden zu vermitteln

Die Stipendien, die mit jeweils 3000,- € dotiert sind, ermöglichen den Besuch entsprechender  Lehrgänge an anerkannten denkmalpflegerischen Bildungszentren in Deutschland. Die Auswahl der Bewerber erfolgt durch eine Fachjury.

Weitere Informationen hier